Zwischenseminar Pink

Abenteuer in Brodtwarts

 

Unser zweites Schuljahr an der Zauberschule begann mit der Anreise im Brodtenexpress nach Brodtwarts. Dort angekommen wurden wir wieder in unsere Zimmer und Häuser eingeteilt. Nach einer kurzen Pause versammelten wir uns alle im Klassenzimmer, wo jeder einmal unter den Unsichtbarkeitsmantel durfte um sein unsichtbares-Ich vorzustellen. Da wir uns lange nicht gesehen hatten und um uns noch ein bisschen besser kennen zu lernen, erstellten wir einen Steckbrief für einen unserer Mitschüler, welche wir später vor dem Klassenzimmer aufgehängt wurden. Sobald jeder wieder auf seinem Platz saß und einen Mitschüler vor sich sitzen hatte, stellte sich uns die Talkbox vor, welche uns verschiedene Fragen über uns stellte, welche wir abwechselnd beantwortet haben.

 

Da wir Schüler uns in diesem Schuljahr auch wieder selbst einbringen sollten, ließen uns die Professoren alleine, damit wir ein paar Aufgaben unter uns aufteilen konnten. Dies lief leider nicht ohne Probleme ab, doch nach einiger Zeit hatten wir für alle Aufgaben Verantwortliche gefunden und wir gingen alle gemeinsam in die große Halle zum Abendessen.

 

 

 

Am Abend gab es wie immer eine kleine Feedbackrunde, um den Tag noch einmal zu betrachten. Nach einer Tanzeinlage, um den Unterricht für den ab zu schließen, konnten wir den Abend bei Zaubertränken aus Hopfen und Schlangenschwänzen oder anderen Tränken genießen. Jeder beschäftigte sich anders. Ob in kleine Gruppen auf den Zimmern oder im Klassenraum bei einer Runde Montagsmaler.

 

Am späten Abend ging eine Gruppe Schülern mit guter Laune an die nah gelegene Steilküste undließ sich den Wind um den Kopf wehen. Nichts ahnend kehrten wir von unserem Ausflug wieder nach Beodtwarts zurück. Dort angekommen mussten wir mit Schrecken feststellen, dass jemand den Basilisken geweckt hatte und mir seiner Hilfe sein Unwesen trieb und Schüler wie Professoren umbrachte und man traute nur noch wenigen Zauberern.

 

Trotz der Tode ließen wir uns den Abend nicht vermiesen und saßen noch ein bisschen zusammen und machten Musik. Später gingen wir alle zusammen zu unseren Zimmern, damit es nicht noch mehr Geister gab.

 

Am nächsten Morgen trafen sich einige Schüler in der großen Halle zum Frühstück. Kurz vor Unterrichtsbeginn mussten wir eine weitern Verlust hinnehmen. Jedoch konnten wir nun verdächtige Personen anklagen und per demokratischen Entschluß wurde der letzte Überlebende Professor gehängt. Da der Mörder nun gefunden war, wurde der Basilisk wieder eingeschläfert und alle Geister wieder lebendig. Doch es sollte nicht lange dauern, bis der Basilisk wieder geweckt wurde.

 

Erstmal begann jedoch der Unterricht. Heute stand das Thema psychische Krankheiten auf dem Stundenplan. Zuerst schauten wir uns einen Film über den Alltag von Autisten und hatten eine interessante Fragerunde. Vor dem Mittagessen beschäftigten wir uns in Gruppen mit verschiedenen psychischen Krankheiten, welche wir den Professoren und unseren Mitschülern vorstellten.

 

Nach einer Stärkung in der großen Halle machten wir uns mit Hilfe von Floorpulver auf in die Muggelwelt nach Lübeck, um ihnen einige Fragen zu psychischen Krankheiten zu stellen, da wir die Aufgabe bekommen haben eine Zeitungsartikel für den Tagespropheten zu schreiben und für den Zaubertrankunterricht einen Zaubertrank gegen psychische Krankheiten zu entwickeln.

 

Heil in der Muggelwelt mit zwei Geistern im Gepäck angekommen, gingen wir in kleinen Gruppen unseren Aufgaben nach. Die Muggel schienen unsere Umhänge komisch zu finden, da sich nicht alle mit uns unterhalten wollten. Trotzdem konnten wir genügend Informationen zusammentragen und bei einem leckeren Butterbier und strahlenden Sonnenschein schrieben wir unsere Artikel auf Pergament und versuchten uns an einem Zaubertrankrezept.

 

Wieder in Brodtwarts angekommen präsentierten wir Professor Henning, Malte, Eli und Jana unsere Ergebnisse, mit welchen sie sehr zufrieden waren.

 

Nach unserer täglichen Feedbackrunde gingen wir nach draußen, um bei schönstem Wetter unseren abendlichen Tanz zu tanzen. Danach gingen wir zum Abendbrot. Zum Ende des Tages saßen wir wieder mit Zaubertränken beisammen und spielten verschiedene Spiele.

 

Die folgende Nacht blieb ruhig und ohne Morde, sodass wir am nächsten Morgen nach dem Frühstück eine kleine Diskussionsrunde über den möglichen Mörder gab. Diesmal entschieden wir uns für den Falschen und ein unschuldiger Schüler wurde gehängt.

 

Nun konnten wir den Unterricht beginnen. Die heutigen Unterrichtsthemen waren Gruppenphasen/   - rollen und Spielpädagogik, auf welche wir uns besonders freuten. In Gruppenarbeit  erarbeiteten wir die vier verschiedenen Gruppenphasen und stellten den Schülern und Professoren vor. Danach durften wir i architektonischer Zauberei in zwei getrennten Gruppen gemeinsam eine Brücke bauen. Bei dieser Aufgabe durften wir keine Zauberei verwenden und mussten unsere Bastelfähigkeiten unter Beweis stellen. Nach einer Stunde stand die Brücke und erfüllte alle Anforderungen. Damit wir für die nächsten Aufgaben gestärkt waren, gingen wir in die große Halle zum Mittagessen. In der darauf folgenden Mittagspause unternahmen drei Schülerinnen einen Ausflug um neue Zaubertränke und andere Dinge zu kaufen, die für unseren letzten Abend benötigt wurden.

 

Nach der Pause stellten uns die Professoren eine Aufgabe, welche wir mal wieder ohne Zauberei bewältigen mussten. Wir wurden auf Wiese gezaubert, auf welcher ein Ungeheuer wohnte. Unsere Aufgabe war es die Wise zu verlassen, bevor das Ungeheuer uns angriff. Das Problem war, das die einzige Möglichkeit von der Wiese zu entkommen ein magischer Zaun war, bei dem es nur drei Möglichkeiten gab in Sicherheit zu kommen: oben rüber, zwischen durch oder halb unten durch. Außerdem durfte nur eine bestimmte Anzahl von Schülern über einen Weg in Sicherheit kommen. Eine weitere Schwierigkeit war, dass wir den Zaun nicht berühren durften. Wenn doch jemand gegen den Zaun kam, wurde die Person wieder auf die Wiese gezaubert. Nachdem die aufgabe klar war, fingen wir an. Der erste Schüler war schnell auf der anderen Seite. Das drüber Heben des nächsten Schülers war schwieriger als gedacht und somit meldete sich eine Schülerin, die auf der Wiese nicht viel helfen konnte und leicht war, um als zweite auf die andere Seite zu kommen. Also wurde sie kurzerhand hochgehoben und auf halben Weg über den Zaun geworfen. Danach ging es schneller und wir hatten bald raus, wie wir unsere Mitschüler über den Zaun heben mussten. Leider kam ab und zu noch jemand gegen den Zaun, doch bald hatten wir sieben Schülerinnen über den Zaun gehoben und es folgten weitere sieben Schüler durch die Mitte des Zaunes. Da wir nun wussten, worauf wir achten und wir die Mitschüler nicht mehr so hoch heben mussten, war dies schnell geschafft und es waren nur noch zwei Schüler auf der Wiese und das Ungeheuer war noch weit entfernt. Das rüber Klettern des vorletzten Schülers erwies sich als sehr schwierig, da er immer wieder gegen den Zaun kam. Nach vielen Versuchen schaffte er es und der Letzte folgte ihm schnell, denn das Ungeheuer war gefährlich nah gekommen.

 

Nach diesem Abenteuer gab es eine kleine Verschnaufpause und wir besprachen unsere Vorgehensweise und ob wir etwas hätten besser machen können.

 

Nun waren wir endlich an der Reihe mit dem Zauber. Wir bekamen die Aufgabe in drei Gruppen für unsere Mitschüler und  Professoren eine Aufgabe zu überlegen, welche sie als gruppe und ohne Magie lösen mussten. Nach einer kurzen Besprechungsphase fingen wir an die Aufgabenwelten zu zaubern. Die erste Gruppe hatte uns einen Flugzeugabsturz gezaubert, in welchem wir unterschiedliche Rollen hatten und gemeinsam mussten wir zum Basislager finden, damit wir gerettet werden konnten. Mit ein paar Schwierigkeiten konnten wir uns alle am richtigen Basislager  einfinden und wurden gerettet. Bei der zweiten Aufgabe mussten wir mit Hilfe von Steinen über einen Lava See kommen. Diese Aufgabe war sehr kräfteraubend, da immer drei auf einem Stein stehen mussten, da alle Zauberer einmal gleichzeitig auf dem Lava See sein mussten. Auch diese Aufgabe wurde gut gelöst und nach einer kleinen Pause ging es weiter zur dritten Aufgabe. Dieses Mal war es unsere Aufgabe unseren Stuhl zu finden. Leider schwebten die Stühle in der Luft und es durften immer nur zwei Zauberer gleichzeitig auf einem Stuhl sein, da sie sonst runter gefallen wären. Wir saßen also alle in einem Stuhlkreis auf magischen Stühlen die uns einen Namen sagten. Um zu dem Stuhl zu gelangen, der unseren Namen sagte, mussten wir über andere Stühle klettern. Wir begannen langsam und es wanderte immer nur ein Zauberer über die Stühle. Nach kurzer Zeit hatten wir es geschafft und wir saßen alle auf unserem Stuhl. Da es nur eine kurze Aufgabe war, bekamen wir eine weitere und sollten uns nun mit unseren Stühlen unseres Alters nach sortieren. Diese Aufgabe war etwas schwieriger, da wir mit unseren Stühlen wandern mussten. Aber auch diese Aufgabe konnten wir gut lösen.

 

Nach der abendlichen Feedbackrunde und unseres Tanzes gingen wir zum letzten Mal in diesem Schuljahr zum Abendessen in die große Halle. Jedoch waren wir alle etwas aufmerksamer als sonst, da der Mörder während der Aufgaben mehrfach zugeschlagen hatte und alle in Angst versetzte, da er unberechenbar war und wir immer noch keine verdacht hatten, wer es sein könnte.

 

Am Abend fanden wir uns alle wieder im Klassenzimmer ein, um bei ‚Zaubertränken und vielen verschiedenen kleinen Spielen, die von zwei Geistern vorbereitet worden waren, den letzten Abend in Brodtwarts zu genießen. Wir hatten alle viel Spaß und es wurde viel gemacht. Nach dem die Spiele vorbei waren, saßen wir noch in kleinen Gruppen beisammen. Während des Abends schlug der Basilisk mehrfach zu. Jedoch gingen er und sein Meister mehrmals nicht vorsichtig genug vor und es verhärtete sich ein Verdacht. Am Ende des Abends gab es nur noch neun lebende Zauberer und 12 Geister.

 

Nach einer ruhigen Nacht trafen sich einige zum letzten Mal in der großen Halle zum Frühstück. Die Koffer wurden gepackt, die Zimmer wurden geräumt und das Gepäck im Brodtwartsexpress verstaut. Dann begann zum letzten Mal in diesem Schuljahr der Unterricht. Zuerst wurde der Mörder nach Askaban verbannt. Danach stellten zwei Schülerinnen mit Hilfe der magischen wand ihre Projekte vor, die sie in ihrer Einsatzstelle durchgeführt haben vor. Außerdem zeigten uns Professor Jana und Eli einen Film, den sie aus den Bildern, die in diesem Schuljahr entstanden sind. Zum Ende des Schuljahres wählten wir neue Schulsprecher und ein Thema für das nächste Schuljahr. Zum Abschied zauberten wir jedem einen warmen Rücken, indem wir auf einem Stück Pergament nette Worte hinterließen. Mit wenigen Zaubersprüchen hatten wir das Klassenzimmer aufgeräumt und wir versammelten uns alle draußen, um uns zu erzählen, was unsere schlechten und besten Erlebnisse des Schuljahres waren. Danach tanzten wir zum letzten Mal unseren Lieblingstanz und bildeten eine Gasse des Abschiedes, in der alle für einen Zauberer, der durch die Gasse ging, etwas machen mussten. Danach verabschiedeten wir uns voneinander und stiegen in den Brodtwartsexpress nach Hause.

 

Das zweite Schuljahr in Brodtwarts ist leider viel zu schnell vergangen und wir freuen uns schon sehr auf das nächste Jahr.

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