A-Pink sagt Tsssschüß

Das letzte Schuljahr

 

Nach einer kurzen Pause ging es für uns weiter ins letzte Jahr. Doch dieses Mal ging es nicht nach Brodtwarts, sondern nach Nindorf in die dortige Zauberschule. Wir freuten uns über das Wiedersehen und wir wollten noch gar nicht an das Ende des Jahres denken.

 

Wie immer begann der erste Tag damit, dass wir in unsere Zimmer zogen, bevor es mit dem Unterricht begann. Da auch in diesem Jahr wieder einige neue Gesichter zu uns stießen, gab es wie immer eine kleine Kennenlernrunde. Danach wurden die Aufgaben für die Woche verteilt und wir redeten mir unseren Mitschülern über unsere Tätigkeiten zwischen den Jahren. Zum Abschluss des ersten Unterrichtstages tanzten wir eine Runde und gingen zum Abendessen.

 

Nach dem Essen saßen wir in kleinen Gruppen in den Zimmern oder im Gemeinschaftsraum beisammen, tranken Butterbier und zauberten einige Werwölfe herbei.

 

Nach einer teilweise unruhigen Nacht begann der zweite Tag. Am Vormittag stellten uns einige Mitschüler ihre magischen Projekte, die sie über die Schulzeit entwickelt und durchgeführt hatten, vor. Nach einer kleinen Pause erarbeiteten wir in Einzelarbeit, was wir in unserer Schulzeit erlebt hatten und erzählten in Kleingruppen unseren Mitschülern, was wir alles erlebt haben. Bevor es zum Essen ging, befassten wir uns mit unseren Kompetenzen und wie sie sich über die Schuljahre entwickelt hatten.

 

Nach der Lasagne zum Mittag gab es eine kleine Pause. Zum Beginn des Nachmittagsunterrichts machten wir ein Gruppenfoto und mussten einen magischen Tresor öffnen. Außerdem machten wir am Nachmittagmittag noch einmal den Tier Typen Test und befassten uns in unseren Tiergruppen und was typisch für dieses Tier ist und wie wir damit in unserer Schulzeit damit zurecht gekommen sind und entwickelten ein Rollenspiel dazu.

 

Abends saßen wir wieder in Kleingruppenbeisammen, bis es dunkel wurde, denn da hatten zwei Mitschüler ein tolles Abenteuer geplant. Doch bevor es dazu kam, gab es einen kleinen kulinarischen Zwischenfall, denn die am Mittag übrig gebliebene Lasagne wurde wieder aufgewärmt, jedoch von Professor Theen im Ofen vergessen.

 

 Nach Sonnenuntergang versammelten sich dann einige Schüler und die Lehrer auf dem Schulhof und spielten Verstecken, wobei einige ihre Chamelionfähigkeiten entdeckten. doch das Versteckspiel sollte nicht das einzige an diesem Abend sein, denn nach einiger Zeit tauchten Monster auf uns versperrten uns den Weg zur Schule und wir mussten versuchen an ihnen vorbei zu kommen ohne von ihnen entdeckt zu werden. Nach einigen Schwierigkeiten konnten wir die Monster verscheuchen und in unseren Gemeinschaftsraum zurückkehren.

 

Der nächste Tag begann wie immer mit dem gemeinsamen Frühstück und einem kleinen Spiel zum Aufwachen. Als nächstes sprachen wieder einige Schüler über ihre Projekte, die sie in ihrer Schulzeit geplant hatten. Dann ging es auf nach draußen ins Weltall und rein in ein kleines Raumschiff. Nun hatten wir die Aufgabe mit verschieden langen Ketten aus uns Schülern verschiedene Dinge aus dem Weltall in unser Raumschiff zu holen. Solange einer von der Kette im Raumschiff war und die Anderen im Weltall sich festhielten hatten wir 20 Sekunden Zeit, um einen Gegenstand in unser Raumschiff zu holen. Dies klappte sehr gut und wir waren schnell mit allen Dingen wieder auf der Erde.

 

Nach einer kleinen Pause widmeten wir uns unserer Zukunft. Zuerst machten wir eine kleine Reise in unsere Träume und wie wir uns unsere Zukunft vorstellten. Dann erstellte jeder ein Plakat mit seiner  Zukunftsvision und was wir gerne erreichen möchten. Diese stellten wir in Kleingruppen unseren Mitschülern vor und spielten vor der Klasse ein kleines Theaterstück, in welchem wir uns nach langer Zeit wieder sehen und viele unserer Ziele erreicht hatten.

 

Kurz nach dem Mittagessen machten einige Pause oder gingen auf die Suche nach kleinen Wesen, die sie in Bällen einfangen mussten. Über diesen Zeitvertreib wunderten sich einige, bis sie auch damit anfingen und bald die Hälfte der Schüler und auch Lehrer den kleine Wesen hinterher jagten.

 

Nach einer erfolgreichen Mittagspause bekamen wir Besuch von Professoren, welche uns das Thema Alltagsrassismus näher brachten. Das Thema war sehr interessant und wir lernten einiges. Zum Abschluss des Tages tanzen wir wieder unseren Lieblingstanz und gingen zum Abendessen.

 

Am Abend saßen wir in unseren Zimmern oder im Gemeinschaftsraum. Dort saßen wir bei einem guten Butterbier mit Schülern und Professoren beisammen und verwandelten jeweils unseren Nachbarn in jemanden anderen und er musste herausfinden, wer er war.

 

Die Hälfte des Schuljahres war schon wieder um, aber es wollte noch niemand an das Ende denken.

 

Der nächste Morgen begann wieder mit dem gemeinsamen Frühstück und einem kleinen Spiel zum aufwachen. Danach reisten wir wieder in die Welt der Muggel. Dieses Mal sollten wir aber keinen Zaubertrank entwickeln, sonder überprüfen, ob Neumünster barrierefrei ist und somit sicher und unproblematisch für Muggel mit Behinderungen.

 

Nach unserer Rückkehr stellten wir den anderen Gruppen unsere Ergebnisse vor und gingen zum Mittagessen.

 

Das Thema des Nachmittagsunterrichtes war Abschied und wir wurden wieder daran erinnert, dass morgen schon unser letzter Tag war.

 

Zuerst beschäftigten wir uns alleine mit dem Thema und schrieben eine Abschiedsrede, in welcher wir unsere Erfahrungen der Schulzeit revue passieren lassen sollten. Nachdem wir jeder unsere Rede geschrieben hatten, sammelten wir uns wieder in unseren Tiergruppen und unterhielten uns darüber, wie wir mit dem Thema Abschied umgingen und wie wir uns auf einen Abschied vorbereiten. Die Ergebnisse aus dieser Gruppenarbeit präsentierten wir unseren Mitschülern und Lehrern als Rollenspiel. Danach war unser letzter Nachmitagsunterricht auch schon zu Ende und wir tanzten unseren Tanz und gingen zum Abendessen.

 

Dann begann auch schon unser letzter Abend. die ersten Sachen wurden gepackt, bevor wir alle es uns im Klassenraum gemütlich machten und Werwölfe und andere magische Wesen herbei zauberten. Nachdem die Werwölfe gegen die Zauberer gewonnen hatten, verbrachten wir den Rest des Abends in kleineren Gruppen und redeten über Gott und die Welt. Bald kehrte stille ein in das Haus und alle legten sich schlafen.

 

Der nächste Morgen begann für einige etwas früher, da Koffer gepackt werden und die Zimmer gefegt werden mussten. Danach setzten wir uns alle ein letztes Mal zum Frühstück zusammen. Nachdem die Koffer an unsere Besen gehängt hatten oder im Klassenzimmer verstaut waren, kamen wir zusammen zum letzten Aufweckspiel. Danach folgte eine Feedbackrunde zu allen Professoren und unsere Schulzeit allgemein. Außerdem informierten uns die Professoren darüber, was sie neben dem Unterrichten noch taten und gaben uns die Möglichkeit und einzutragen, damit wir in der Zukunft auch als Professor agieren zu können. Danach trug jeder von uns seine Abschiedsrede. Der Abschied rückte näher und das war uns auch anzumerken, da wir sehr ruhig waren während des gesamten Vormittags. Doch bevor wir uns verabschiedeten, räumten wir noch den Klassenraum und die Küche auf. Danach sammelten wir uns ein letztes Mal im Klassenzimmer und  bildeten wir einen stillen Kreis und jeder gab den anderen Mitschülern ein stilles Feedback mit auf den Weg. Dann war es leider so weit. Wir tanzten ein letztes Mal unseren Tanz und sangen ganz laut, da Horst leider schon ins Auto eingepackt wurde und wir somit keine Musik mehr hatten. Man merkte uns an, dass wir noch keinen Abschied nehmen wollten, aber leider kann man die Zeit nicht anhalten und wir verabschiedeten uns, gaben uns noch ein paar nette Worte mit auf den Weg und es wurden auch ein paar Tränen verdrückt. Dann stiegen wir alle auf unsere Besen und flogen nach Hause.

Die Schulzeit in der Zauberschule war für uns alle eine unvergessliche Zeit, an die wir uns noch lange erinnern werden, denn wir haben alle viele nette Zauberer kennen gelernt und mit ihnen eine wundervolle Zeit verbracht. Dafür möchten wir uns bei unseren Mitschülern aber auch unseren Professoren Henning, Malte, Nele, Tamara, Eli, Jana und Rollo sehr bedanken, die uns vieles gezeigt haben und uns auch vieles vermittelt haben, über uns und unsere Mitmenschen.

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