E-weiß

Bereits von Beginn an verlief das Seminar mit einem soliden Schema. Im Laufe der Zeit spielten wir viele Kooperationsspiele, welche uns unsere Grenzen, Kompetenzen und Schwächen zeigten und uns binnen einer Woche vieles über uns und die anderen Freiwilligen lehrten. Ein strukturierter Tagesablauf und, für den gesamten Umfang der jeweiligen Themen, bewusst knapp gehaltene Monologe der Teamer zwecks unserer Belehrung sorgten Permanent für ein Maximum an Aufmerksamkeit. Trotz der ab und an auftretenden, kleineren Streitigkeiten gab es letzten Endes keine Nennenswerten Konflikte. Dies lag an unserem Elan für die Sache, welchen die Teamer mehrere Male durch Taten oder Aussagen förderten. So simulierten wir z.B. einen Flugzeugabsturz, bei welchem wir als Gruppe zu einem sicheren Punkt gelangen sollten oder bauten als Einheit einen Turm, welcher, durch Raffinesse und trotz aller Erwartungen, erstaunlich gut standhielt und ausbalanciert war. Wenn es doch mal kleinere Zwistigkeiten gab, konnte man sie in der abendlichen Empfindungsrunde ansprechen und somit eine ruhige Basis für Gedankengänge schaffen. Da in diesen Runden Kommentare zu gefallenen Aussagen untersagt waren, fand jeder der es wollte den Mut dazu, sein Empfinden zu äußern. Letzten Endes wählten wir unsere Vertreter für zukünftige Sprechertreffen und legten einige der Themen für das Zwischenseminar fest. Alles in Allem verlief das Seminar für alle Beteiligten mehr oder weniger erfolgreich und hätte bloß durch kleinere Faktoren, wie eine bessere Zimmerwahl, glimpflicher verlaufen können. Wir alle freuen uns auf die noch folgenden Seminare und sehen mit lächelndem Auge auf die darin enthaltenen Lektionen. 

 

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